So schützt man sich vor Fahrraddiebstahl
Jährlich verschwinden hundert tausende Fahrräder in Deutschland. Nur wenige Zweiräder finden wieder zu ihren Besitzern zurück, wenn sie einmal verschwunden ist. Wenn Sie noch lange Freunde an und mit Ihrem Fahrrad haben möchten, können Sie mit einigen wenigen Tipps dem Albtraum Fahrraddiebstahl entgehen. Den Beginn macht immer das richtige Schloss. Es gibt verschiedene Varianten von Fahrradschlössern. Sie sollten bei der Auswahl des richtigen Schlosses bedenken, dass ein starkes Schloss nur schwer zu knacken ist. Zu den sichersten Modellen gehören die Bügelschlösser.
Durch den starren Bügel können diese allerdings nur schlecht gehandhabt werden und beispielsweise schlecht an Laternen angebracht werden. Zudem ist ein Bügelschloss mit bis zu 70 Euro nicht gerade billig. Eine günstige Alternative stellt ein Panzerkabelschloss dar. Sollten Sie sich für diese Panzerkette mit Kabelumhüllung entscheiden, achten Sie darauf, dass dieses etwas länger ist. So können Sie Ihr Fahrrad beinahe überall anketten. Abzuraten ist von einem normalen Kabelschloss. So machen Sie es dem Diebleicht und ein Fahrraddiebstahl ist vorprogrammiert.
Richtig abschließen
Ein noch so gutes Schloss kann Sie nicht vor Fahrraddiebstahl schützen, wenn Sie das Fahrrad nicht korrekt abschließen. Das Schloss nur am Fahrrad zu befestigen macht wenig Sinn. Ein Dieb könnte das Fahrrad einfach weg tragen. Wenn möglich sollten Sie das Fahrrad immer irgendwo anschließen, vorzugsweise an fest verankerten Gegenständen, wie zum Beispiel Laternen oder Zäunen. Sie sollten darauf achten nicht nur Rahmen oder Vorderrad anzuschließen, sondern im Idealfall beides gemeinsam.
Codierung des Fahrrades
Die Codierung des Fahrrades schützt Sie zwar nicht vor dem direkten Fahrraddiebstahl, vergrößert jedoch die Chancen, dass Sie Ihr Fahrrad zurück bekommen. Zudem überlegen es sich Langfinger zweimal ob sie wirklich ein codiertes Fahrrad entwenden wollen. Bei der Codierung wird eine Identifizierungsnummer des Eigentümers auf dem Fahrrad angebracht. Diese wird ins Sattelrohr des Rahmens eingefräst und durch einen Aufkleber versiegelt. So kann die behandelte Stelle auch nicht rosten. Der Code besteht aus dem KFZ-Kennzeichen des Ortes, einer dreistelligen Ortskennziffer und Straßenkennzahl sowie der Hausnummer und den Initialen des Besitzers. Sie können den Code mittlerweile bei vielen Fahrradhändlern einfräsen lassen.
