26 September 2010

Schutz und Pflege für den Fahrradrahmen

Fahrradrahmen

© panthermedia.net Reinhold Föge

Fahrräder sind jedem Tag dem Wetter ausgesetzt, sowohl wenn man damit fährt als auch dann, wenn sie einfach nur draußen stehen. Regen und Matsch sorgen dafür, dass der Fahrradrahmen viel aushalten muss, daher sollte man diesen gut pflegen und vor Rost schützen, um lange etwas von seinem Rad zu haben. Ein wichtiger Punkt ist der Schutz vor Rost. Jeder Fahrradrahmen ist lackiert oder pulverbeschichtet, dies ist bereits der wichtigste Rostschutz, da so Sauerstoff und Feuchtigkeit vom Rahmen ferngehalten werden.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Lack schnell ausgebessert wird, wenn er beschädigt ist. Dies gilt sowohl für die weit verbreiteten Fahrradrahmen aus Stahl als auch für andere Materialien wie Aluminium oder Karbon, die zwar nicht rosten, aber trotzdem angegriffen werden können.

Beim Schutz vor Feuchtigkeit gilt es nicht, den Fahrradrahmen hermetisch abzudichten, vielmehr sollte hier grob vorgesorgt werden. Ein kompletter Schutz vor dem Eindringen von Wasser ist utopisch, daher sollte dieses auch wieder entweichen können. Vorhandene Feuchtigkeit sollte zudem nach Möglichkeit abgetrocknet werden.

Regelmäßige Pflege ist wichtig

Durch das Einfetten sämtlicher Gewinde und Schrauben, die am Rahmen angebaut sind, schützt man sein Rad ebenfalls vor Feuchtigkeit. Da Fett wasserabweisend ist, werden zudem die jeweiligen Schrauben vor Rost geschützt.

Ist man mit seinem Fahrrad durch den Regen gefahren, sollte man das Rad anschließend nach Möglichkeit an einem gut belüfteten und vor allem trockenen Ort abstellen. Durch den Luftzug wird die Feuchtigkeit abtransportiert, das Rad trocknet relativ schnell. Allerdings sollte man bedenken, dass es gerade im Winter nicht sinnvoll ist, das Rad mit in die eigene Wohnung zu nehmen, da sich durch den großen Temperaturunterschied Kondenswasser bilden kann, das ebenfalls nicht gut für den Fahrradrahmen ist.